Anfänger forderten Halbprofis

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Fussball Saxer Telekom AG

Das Team der Saxer Telekom AG gewinnt den ersten Beerli-Storen-Rheintal-Firmen-Cup in der Aegetenhalle in Widnau vor SFS und der Jansen AG. Die Tore an diesem Grümpelturnier mit Hobby- und Clubfussballern fielen im Minutentakt.

Angesichts der Tatsache, dass über den Winter in praktisch jeder Halle im Rheintal Fussball gespielt wird, darf der erste Beerli-Storen-Rheintal-Cup als voller Erfolg gewertet werden. Gut 50 Mannschaften, 21 am Firmen- und Behördenturnier am Samstag und 30 am Fussballer-Turnier am Sonntag hatten sich zum Grümpeli in der Halle eingefunden.

Die Idee zum Hallen-Grümpeli

Organisiert wurde diese Fussballspektakel von den beiden FC-Rüthi-Spielern Simon Ammann und Granit Bojaxhi, die mit Hilfe von Freunden einen tollen Fussball-Anlass auf die Beine stellten. Die Idee, ein Hallen-Grümpeli ins Leben zu rufen, hatten die beiden schon lange. Konkret wurde das Vorhaben im letzten Oktober. Schnell fanden die zwei Fussballer den Hauptsponsor und auch einige Co-Sponsoren. Hallenturniere gibt es nach Meinung der Organisatoren zwar viele, aber keine Grümpeli. Als sie mit der Werbung begannen, seien sie überrascht gewesen über das Echo, das sie bekommen hätten, sagt Simon Ammann. «Wir mussten etwa 20 Mannschaften absagen, denn wir wollten nicht in aller Herrgottsfrühe beginnen und bis in alle Nacht hinein spielen.» Lieber hätten die zwei Rüthner im November oder Dezember gespielt, und zwar am Freitag und Samstag. Bei der Zweitauflage werden sie das anstreben, sagte Ammann.

Fast perfekt

Sportlich und organisatorisch war das Firmenturnier fast perfekt. In den Gruppenspielen kristallisierten sich nach und nach die Favoriten für die Viertelfinals heraus. Dort verabschiedeten sich dann Roter Stern Bezema, Presta Gunners, Metzgerei Krasniqi und die Nuga AG aus dem Turnier.

Den Turniersieg machten dann die Saxer Telekom, Jansen, SFS und die Carrosserie Rifaj aus Schaan unter sich aus.

Wenn es nur nicht wieder die üblichen Reibereien gegeben hätte. Die Autospengler, die gegen SFS den Final erreicht hatten, wurden disqualifiziert, weil der Chef, der zwei Teams angemeldet hatte, in beiden Teams spielte und somit gegen das Reglement verstiess. Das Angebot, den kleinen Final bestreiten zu dürfen, wurde nach langer, lautstarker Diskussion abgelehnt. Die Jansen AG, bei der FC-Montlingen-Akteur Mergim Osmani Tore am Laufmeter erzielte und die zu den Turnierfavoriten gehörte, wurde somit kampflos Dritte.

Im Final bestätigten dann die Telekomer ihre guten Leistungen aus den vorangegangen Spielen und siegten gegen SFS, die ohne Goalie spielten, weil diesem die Reibereien an die Nieren gegangen waren, klar mit 6:1 Toren. Das einzige Team, das bis dahin ausschliesslich als Sieger vom Platz ging, mit einem Torverhältnis von 30:5, durfte somit den grössten Pokal und die wertvollsten Warengutscheine entgegennehmen.